Freitag, 30. November 2012

Zahltag

Landgang in Richards Bay.
Leider liegt der Hafen weit außerhalb der Stadt. Es gibt keinen Shuttle im Hafen. Zu Fuß nur mit gelber Weste, Helm und Sicherheitsschuhen möglich.
Das hat sich ein Unternehmen zu Nutze gemacht und bietet für Leute von den Frachtern, Fahrten  in die Stadt an. Zu buchen über den Agenten der Reederei. Gesagt, getan. Pünktlich um 14:00 ist das Auto am Schiff. 15 min und ich bin im Einkaufszentrum. Wie bestellt, werde ich um 17:00 abgeholt. Kosten umgerechnet 22 €, das nenn ich Geschäft.

Weiterhin werden Touren angeboten. Man beachte, die Preise sind in US$, dafür aber Transfer vom Schiff.





Heute am letzten Tag im Monat ist Payday, Feiertag für jedes Einkaufscentrum.
Lange Schlangen vor den Geldautomaten
Vor den Automaten, ohne Warteschlange sind leer.

Donnerstag, 29. November 2012

Richards Bay, früher als erwartet.

Um 16:00 Anker auf, 4 h früher als erwartet.

Bei der Gelegenheit wird die Kette markiert, hier sind es 4 Glieder beidseitig des Kettenschlosses, also 4 Schäkel    4x27m =108m Kettenlänge.


Das große Ritzel wird geschmiert


Der Pilot fliegt um 16:30 ein






18:30 fest am Pier, am Ende der Welt, nur Hafen

Seemanns Sonntag

ist immer Donnerstag, Torte zur Kaffeezeit



28. November 2012 Auf Reede vor Richards Bay

Leichte Verluste und Chaos durch starkes Rollen vor Anker. Fast leer sind die Laderäume, Am Bug nur noch einen Tiefgang von 3,9m. Dazu weht es mit 8 Bf. Schwell aus Westen.
Ein Glas sauste zu Boden, tausend Splitter. Aus den Regalen und vom Tisch fliegen Handy, Fernbedienung, Zeitungen durch die Gegend. Der Kulturbeutel landet über Kopf und verteilte den Inhalt über 2 m².

Aber trotzdem ein schöner Tag an Bord. Die Sonne scheint, der Wind dreht auf West, das Schiff dreht auch und ich erreichte ein freies Internet, trotz 5 NM Entfernung, ist  schwach, dann dreht der Wind und Schiff  nach Süd, Internet ist weg.

Logbucheintrag

Dienstag, 27. November 2012

Zitterparty ..........Regen oder Trocken

Gestern Abend wurde das Schiff an den Liegeplatz verlegt um die Mineralien zu entladen. Zum Entladen darf es nicht regnen.
Pech, bis 10:00 regnet es in Strömen. Die Stevedors verkrümeln sich auf das überdachte Achterdeck.


Doch dann wird mit 2 Bordkrane mit Greifer entladen. Weil sie aus nur einer Luke entladen, behindern sie sich gegenseitig.


Der junge Mann öffnet den Greifer per Fernbedienung.

Ein Bagger holt das Material aus den Ecken heraus.

Später wird er durch einen Radlader ersetzt


Es werden auffallend viele Frauen beschäftigt. Anweiser für den Kran; 2 Damen, die daneben gefallendes Gut zusammen fegen; 1 Dame unterhalb des Trichters, den sie öffnet und mit Trillerpfeife den LKW Fahrer Anweisung gibt, vorzurücken.



Beim Abendessen gibt es neue Nachrichten:

Auslaufen heute Nacht nach Richards Bay, 81 NM , Ankunft mrgen ca. 08:00.

Kein Liegeplatz frei, ankern ca. 2 Tage

Montag, 26. November 2012

Warten auf den freien Liegeplatz

Das Wetter ist hervorragend, ich gehe nochmals in die Stadt. Ich rauche gerne mal ein Zigarillo. Nur im Workshop im Royal Tobaccoshop werde ich fündig. Nur Importe und zu recht teuren Preisen, das Doppelte, als in Deutschland. Trotzdem ich kaufe 4 Packungen, dann ist der Vorrat erschöpft.

Am Nordausgang gibt es einen Pub, mit Sitzflächen auf der Terrasse, 0,5 Ltr Hansa Pilsener kostet umgerechnet 1,45€. Das ist ein lokal Bier und hat nichts mit dem deutschen Bier zu tun.

Entspannend sind die wenigen Parks in der Stadt




Sonnenuntergang im Hafen



Sonntag, 25. November 2012

Unser watchman

Rund um die Uhr wird das Schiff bewacht.

 Musa sitzt von 06:00 bis 18:00 an der Gangway, 7 Tage in der Woche. Auf Wunsch kann er mal frei haben, will er nicht. Er ist nicht verheiratet und spart auf ein I-fon.
 Er wird mit Essen aus der Panty versorgt. Immer wenn ich an Land gehe, besorgt er den Shuttlebus. Weil er kein eigenes Sprechfunkgerät hat, geht er zum nächsten Security, die sich im Hafen alle 150 m  in alten Container lümmeln.
 Er kommt vom Western Cape, kann hier mehr verdienen, für 12 h täglich bekommt er 14 €und ist bei der Reederei angestellt. Er wohnt in einer von der Reederei bezahlten Wohnung, nur für  Strom muß er aufkommen.


Hafenrundfahrt

Gestern mußten wir einem anderen Schiff von MACS, der "Golden Isle" platzmachen. Nachdem es heute ausgelaufen ist, hat die Hafenbehörde entschieden, die Grey Fox geht zurück auf den alten Liegeplatz. Warum, weiß keiner so genau, ist Afrika.

Wenn der Platz im Hafen normalerweise eng wird, schickt man das Schiff auf einen Ankerplatz, ist zur Zeit, bei dem ladezustand nicht möglich, würde bei Wellengang auseinanderbrechen. 

2 Schlepper, einer bringt den Lotsen mit, heute am Sonntag kein Lotsenboot oder Hubschrauber



  8 Mann, die die Leinen loswerfen und wieder annehmen


Servicewagen, der die Mülltonnen umsetzt.

 Den festen Telefonanschluß umsetzen, Drahtverbindung an einen Anschluß an der Kaimaier


Ich frage den Capt., "wer bezahlt das alles? Die Reederei!!"


Die Hanseatic ist heute in Durban auf der Reise von Kapstadt nach Mauritius

Samstag, 24. November 2012

Warten auf den freien Liegeplatz

Der Kai, an dem das Mineral gelöscht werden soll ist besetzt. Da der bisherige Liegeplatz für ein anderes Schiff geräumt werden muß, verholt man das Schiff an dem wohl abgelegensten Platz im Hafen.
Für die kurze Strecke wird der Lotse per Hubschrauber eingeflofen und abgeseilt.

Auf der gegenüberliegenden Seite sind Gantries aus China eingetroffen.

Vor der Kulisse der Stadt liegt die MSC Opera

Zur Stadt ist es zu weit, außerdem tut ein Ruhetag gut.

Am Abend bewölkt es sich und starker Wind weht ums Brückenhaus.

Freitag, 23. November 2012

Freitag Nachmittag in Downtown

Ich lasse mich mit dem Hafen Shuttlebus zum Haupteingang fahren, von dort sind es 10 min zu Fuß bis in die Innenstadt.

Am Workshop und im Guga Diamini Park tobt das Leben.


Gesangsdarbietungen auf einer Bühne

Die Zuschauersind begeistert



Auftritt von Buschmänner und -Frauen


Die Jungs tanzen sich in Extase, im Hintergrund das internationale Symbol gegen AIDS

 



Markt nahe dem Rathaus


Im KWA Muhle Museum wird die Apartheit aufgearbeitet

Die Kirche, die keine ist, Büro für Fotografie


Die beiden Damen werben für einem Friseursalon, der nicht an der Hauptstraße liegt



Das Schiff ist fast entladen, fast 4 m Tiefgang weniger, es sind noch 2000 ton Mineralien zu entladen, aber an einem anderen Platz im Hafen, der ist jedoch besetzt, heute Nacht wird das Schiff verlegt, weil morgen früh ein anderes Schiff der Reederei diesen Platz benötigt. Das Wochenende in Durban ist sicher.

Donnerstag, 22. November 2012

Durban, da, wo man Urlaub macht

Der Strand zwischen uShaka und dem Stadion


vom Hafen, im unterem Bildrand, bist zum Stadion, sind es ca. 5 km, hin und zurück bin ich zu Fuß abgelaufen.

Hier befinden sich die großen Hotels, Schwimmanlagen und Entertainment.







Etwas südlich vom Stadium ist das Casino, integriert ein Freßtempel. Hier habe ich zu Mittag gegessen, indisch mit allerhand Curry.



Das Stadium, überspannt mit einem Bogen, der die Zeltkonstruktion hält.


Von der Nordseite führt ein skycar auf 106m Höhe. traumhaftes Wetter und klare Aussicht machen die Aussicht zum Erlebnis.



die Bucht, im rechten Bildrand sind die Krane der Grey Fox zu erkennen


Sicherheitshinweise