Heute morgen erreichen wir Antwerpen. Es regnet und keine Lust auf Stadt, die kenne ich schon und die Beladungsarbeiten vom Schiff aus, kenne ich noch nicht.
Kurze Zeit später bauen sich Riesenkrane vor dem Schiff auf, die dafür sorgen, wofür das Schiff bestimmt ist, Güter zu transportieren.
In Rotterdam wurden 1500 to Quarzsand geladen, da ist mal gerade der Boden bedeckt. Kurzerhand schwebt eine Planierraupe in den Laderaum um den Sand zu glätten. Dieser wird mit Folie und Holzbretter bedeckt und dann schweben Paletten Holz in den Untergrund. Der CAT Bagger in Teilen muß auch mit.
Ein Binnenschiff geht längsseits, 2000 to Anthrazit verschwinden in einem anderen Laderaum, bestimmt für Richards Bay.
Blechcoils werden verladen, der schwebende Gabelstapler soll sie unter Deck stapeln.
Einige Tonnen Stahlkonstruktionen haben noch Platz unter Deck.
Mittwoch, 17. Oktober 2012
Dienstag, 16. Oktober 2012 Auf See nach Antwerpen......
.....immer dem Verkehrstrennungsgebiet folgend an der deutschen, niederländischen und belgischen Küste entlang.
Nur für einen Moment zeigt sich die Sonne am östlichen Horizont.
Dann überwiegen die Regenwolken, der Wind aus SW bläst mit 5-6 Bf, das ergibt am Schiff relative 9 Windstärken.
Nach dem ordentlichen Frühstück, Spiegeleier und Bacon gehe ich auf die Brücke.
Der 2. Offizier geht die 8-12 Wache, er ist Südafrikaner und kommt aus Pretoria. Es entwickelt sich eine angeregte Unterhaltung, denn ich kenne Südafrika aus den Jahren 1988/1997 und 1998.
Der 2. Offizier, der auch gleichzeitig für die Sicherheit verantwortlich ist, zeigt mir am Nachmittag die Einrichtungen an Bord, Feuerschutz, Rettungsboot und –inseln, die Sammelpunkte für Feuer, Mann über Bord und am Rettungsboot selbst. Selbstverständlich auch den Umgang mit der Rettungsweste.
Spät Nachmittag zeigt sich die Sonne, der Wind verstärkt sich auf 7-8 Bf, das bedeutet 10-11 Bf scheinbarer Wind und nur noch 10 kn Fahrt.
Dabei läuft das Schiff relativ ruhig, dagegen stampfen die kleineren Frachter erheblich.
Nur für einen Moment zeigt sich die Sonne am östlichen Horizont.
Dann überwiegen die Regenwolken, der Wind aus SW bläst mit 5-6 Bf, das ergibt am Schiff relative 9 Windstärken.
Nach dem ordentlichen Frühstück, Spiegeleier und Bacon gehe ich auf die Brücke.
Der 2. Offizier geht die 8-12 Wache, er ist Südafrikaner und kommt aus Pretoria. Es entwickelt sich eine angeregte Unterhaltung, denn ich kenne Südafrika aus den Jahren 1988/1997 und 1998.
Der 2. Offizier, der auch gleichzeitig für die Sicherheit verantwortlich ist, zeigt mir am Nachmittag die Einrichtungen an Bord, Feuerschutz, Rettungsboot und –inseln, die Sammelpunkte für Feuer, Mann über Bord und am Rettungsboot selbst. Selbstverständlich auch den Umgang mit der Rettungsweste.
Spät Nachmittag zeigt sich die Sonne, der Wind verstärkt sich auf 7-8 Bf, das bedeutet 10-11 Bf scheinbarer Wind und nur noch 10 kn Fahrt.
Dabei läuft das Schiff relativ ruhig, dagegen stampfen die kleineren Frachter erheblich.
15. Oktober 2012 An Bord
Der erste Blick
Mit dem Zug nach Hamburg, 45min Verspätung, aber ich brauche ja keinen weiteren Anschluß, nur noch die Fahrt mit dem Taxi zum Schuppen 63 im Südwest Terminal.
Am Tor zeig ich brav meinen Ausweis, der Wachhabende blättert in den Papieren der Grey Fox, kein Passagier auf der Liste, ein kurzer Anruf bei der Agentur und schon kann ich passieren, hat die Reederei verschlammt.
Es sollten noch einige Reparaturen erledigt werden, deshalb sollte ich erst gegen 16:00 an Bord kommen.
Es ist jetzt kurz vor 17:00, als ich mit meinem schweren Koffer das Schiff über die Gangway erklimme, sehr steil, ist Hochwasser. An Bord vor der Treppe zum Poopdeck erklärt sich ein Crewmitglied meinen Koffer zu tragen. Über Funk informiert er den Stuart, der mir meine Kabine zeigt. Auf dem Deck D, zwei Decks unter der Bücke.
In der Kabine ist der Elektriker damit beschäftigt, einen neuen Kühlschrank, Fernseher und DVD Anlage einzubauen. Der Fernseher, 32“Flachbildschirm ohne Antenne, nur geeignet DVD’s zu schauen.
Um 17:30 mein erstes Abendessen in der Offiziersmesse, sehr ordentlich, mein Platz neben dem Kapitän, der aber nicht erschien, er ist beschäftigt mit Mitarbeitern der Reederei, denn um 21:00 sollen wir auslaufen.
Die Ladearbeiten sind um 20:00 abgeschlossen.
In dieser Kabine hat wohl früher der 3. Ing. gewohnt. Es ist ausgerüstet mit einer Alarmanzeige, die auch gegen 20:30 angesprochen ist, „Feueralarm“ es dauerte einige Zeit bis jemand den Alarm abstellt.
Der Himmel klart auf und die Sonne beleuchtet die Landungsbrücken und die neue Elbphilharmonie.
Pünktlich um 21:00 verlassen wir den Hafen und es geht elbeabwärts in die Nacht hinein.
Mit dem Elbe Lotsen habe ich gute Gespräche über Gott und die Welt.
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