Mittwoch, 17. Oktober 2012

15. Oktober 2012 An Bord



Der erste Blick
Mit dem Zug nach Hamburg, 45min Verspätung, aber ich brauche ja keinen weiteren Anschluß, nur noch die Fahrt mit dem Taxi zum Schuppen 63 im Südwest Terminal.

Am Tor zeig ich brav meinen Ausweis, der Wachhabende blättert in den Papieren der Grey Fox, kein Passagier auf der Liste, ein kurzer Anruf bei der Agentur und schon kann ich passieren, hat die Reederei verschlammt.






Es sollten noch einige Reparaturen erledigt werden, deshalb sollte ich erst gegen 16:00 an Bord kommen.

Es ist jetzt kurz vor 17:00, als ich mit meinem schweren Koffer das Schiff über die Gangway erklimme, sehr steil, ist Hochwasser. An Bord vor der Treppe zum Poopdeck erklärt sich ein Crewmitglied meinen Koffer zu tragen. Über Funk informiert er den Stuart, der mir meine Kabine zeigt. Auf dem Deck D, zwei Decks unter der Bücke.
In der Kabine ist der Elektriker damit beschäftigt, einen neuen Kühlschrank, Fernseher und DVD Anlage einzubauen. Der Fernseher, 32“Flachbildschirm ohne Antenne, nur geeignet DVD’s zu schauen.

Um 17:30 mein erstes Abendessen in der Offiziersmesse, sehr ordentlich, mein Platz neben dem Kapitän, der aber nicht erschien, er ist beschäftigt mit Mitarbeitern der Reederei, denn um 21:00 sollen wir auslaufen.

Die Ladearbeiten sind um 20:00 abgeschlossen.

In dieser Kabine hat wohl früher der 3. Ing. gewohnt. Es ist ausgerüstet mit einer Alarmanzeige, die auch gegen 20:30 angesprochen ist, „Feueralarm“ es dauerte einige Zeit bis jemand den Alarm abstellt.

Der Himmel klart auf und die Sonne beleuchtet die Landungsbrücken und die neue Elbphilharmonie.









Pünktlich um 21:00 verlassen wir den Hafen und es geht elbeabwärts in die Nacht hinein.

Mit dem Elbe Lotsen habe ich gute Gespräche über Gott und die Welt.



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