Nur für einen Moment zeigt sich die Sonne am östlichen Horizont.
Dann überwiegen die Regenwolken, der Wind aus SW bläst mit 5-6 Bf, das ergibt am Schiff relative 9 Windstärken.
Nach dem ordentlichen Frühstück, Spiegeleier und Bacon gehe ich auf die Brücke.
Der 2. Offizier geht die 8-12 Wache, er ist Südafrikaner und kommt aus Pretoria. Es entwickelt sich eine angeregte Unterhaltung, denn ich kenne Südafrika aus den Jahren 1988/1997 und 1998.
Der 2. Offizier, der auch gleichzeitig für die Sicherheit verantwortlich ist, zeigt mir am Nachmittag die Einrichtungen an Bord, Feuerschutz, Rettungsboot und –inseln, die Sammelpunkte für Feuer, Mann über Bord und am Rettungsboot selbst. Selbstverständlich auch den Umgang mit der Rettungsweste.
Spät Nachmittag zeigt sich die Sonne, der Wind verstärkt sich auf 7-8 Bf, das bedeutet 10-11 Bf scheinbarer Wind und nur noch 10 kn Fahrt.
Dabei läuft das Schiff relativ ruhig, dagegen stampfen die kleineren Frachter erheblich.
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