Freitag, 16. November 2012

Sonntag, den 11. November 2012. Walfischbay

Nach 18 h Ankern ist einer von zwei Liegeplätze frei für die GREY FOX. Morgens um 04:00 fest.

Hafenstadt an der Walfischbucht, Namibia, 50 000 Einwohner, bedeutender Tiefwasserhafen, Fischfang- und Verarbeitung. Endpunkt der Eisenbahnlinie.
Diese Fang- und Fischfabriken zur See entladen gefrorene Makrelen und Fischmehl.

Für den Landgang ist es ein Glücksfall, morgens anzukommen. Also machen wir 3 Passagiere uns nach dem Frühstück auf in die Stadt, 15 min zu Fuß.
Es sind einige Geschäfte offen aber fast alle Restaurants und Cafés geschlossen.

Bedingt durch den geringen Autoverkehr am Sonntag, werden  Striche gepinselt, zur Ausrichtung dienen 2 Schnüre.


Aber es gibt Swakopmund, etwa 30 km nördlich, bis 1914 Haupthafen des deutschen  Schutzgebietes. Heute Seebad mit Brauerei und Wohnort für die Pendler der östlich gelegenen Uranmine,15 000 Einwohner.

Taxi fahren ist preiswert, innerhalb der Stadt 8 Namibia $, umgerechnet 0,8 € . Fahrten außerhalb der Stadt sind frei verhandelbar. Wir fragen einige Leute, um das Niveau zu erfahren, 35-40 N$ nach Swakopmund. Mit dem nächstbesten Taxifahrer werden wir uns einig, steigen ein und ab geht es durch die Wüste/Wüstenallee, entlang der Küste


Überrascht waren wir beim Bezahlen des Taxis, er verlangt 120 N$, 4o N$ ist der Preis/Person. Man lernt nie aus.

Swakopmund ist noch sehr deutsch geprägt.
 









Laufen macht durstig, es ist schließlich 11:11, Zeit für ein lokal Bier auf der Terrasse eines Lokals. Die sonne scheint und es ist 23°C warm.
Danach schlendern wir auf die alte Brücke, Baujahr 1905 und damals Anleger für die damalige Großschiffahrt.

Heute für Fußgänger mit einem exzellentem Restaurant. Die Terrasse ist sonnig und windgeschützt und Hunger haben wir auch.


Wir bestellen Sushi, Fischsuppe, eine kleine Fischplatte, Kingklip und ein Steak, dazu eine Flasche Nederburg, eines der besten Weine Südafrikas.



Die Bedienung hat es wohl versäumt, zu erwähnen,  an der kleinen Fischplatte werden normalerweise 3 Personen satt.

Das Kingklip Fischfilet auf Ratatouille kam gar nicht erst auf den Tisch, zusammen mit dem halben Steak von Merci haben wir uns es einpacken lassen, sollte dann unser Abendessen, aufgewärmt in der Mikrowelle, auf dem Schiff sein. Letztendlich haben das Essen an eine junge, hübsche Frau, die auf dem Schiff wache schiebt, verschenkt. Sie hat sich sichtlich gefreut.

Spaziergang durch den Park zum Leuchtturm




Kaffeepause im Café Anton


Die Rückfahrt mit dem Taxi, bzw. die Verhandlungen über den Preis sollten auch spannend werden.
Versuch Nr.: 1: 240 N$, alternativ 3 Personen a 8N$ zu einem Taxi Sammelplatz, von dem Taxen nach Walfischbay fahren, ok, gemacht.
Dort angekommen, bemühen sich sofort 3 Taxis um das Geschäft. Durch Zahlung von Ablöse untereinander, quälten wir 3 uns auf die Rückbank, ein Fahrgast saß vorn. Gesamtpreis ausgehandelt, 3x 30N$, ok.
In Walfischbay angekommen, verlangte er 120N$, Merci bleibt hart und zahlt 90N$.


Abschluß des Tages, der Besuch in der Seemannsmission, unmittelbar am Gate des Hafens.
Sinn und Zweck der Seemannsmissionen, Aushang in allen gängigen Sprachen der Welt.

Sehr gut eingerichtet mit Billard, Internet, Leseraum, Swimmingpool, Gastzimmer mit Bewirtung zu günstigen Preisen. Um 18:30 kommen wir an, es gerade Gottesdienst und während der Zeit wird kein Bier serviert, aber danach.

Wir trinken einige Biere und kehren um 21:00 zum Schiff zurück.




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